SPEICHERVERWALTUNG DES PC-SYSTEMS
Speichermedien
Sie gehören nicht unmittelbar zum Computer,obwohl in demselben Gehäuse untergebracht sind.
Um Daten auf Datenträgern zu speichern bzw. abzurufen, benötigt man spezielle Laufwerke zum Lesen und Schreiben der Daten. Im folgenden soll ein kurzer Überblick über Festplatten, CD-Laufwerke und DVD-Laufwerke gegeben werden. Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- mechanische Speichermedien (z.B. Lochkarte, Lochstreifen),
- elektronische Speichermedien ( z.B. Diskette, Magnetbänder, Festplatten) und
- optische Speichermedien (CD, DVD,).
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FESTPLATTE
 
Der Trend ist ungebrochen: Festplatten werden immer billiger, und die Werte für Kapazität und Datenrate wachsen weiter. Was man beim Kauf einer Festplatte beachten sollte, steht in der folgenden Übersicht.
Die Qualität einer Festplatte läßt sich nach folgenden Kriterien bewerten:
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Mit schöner Regelmäßigkeit schrauben die Hersteller die Kapazitätswerte ihrer Festplatten in die Höhe. Wieviel Speicherkapazität man benötigt, hängt davon ab, wofür man den PC einsetzt. Arbeitet man hauptsächlich mit Office-Anwendungen, reicht eine Festplatte mit 4 GB Speicher locker aus. Empfehlenswert ist jedoch ein Modell mit 8 bis 10 GB, denn bei dieser Kapazität liegt der Preis pro MB bei 3 Pfennig gegenüber 5 Pfennig für die kleineren Platten.
Eine Platte mit einer Speicherkapazität ab 10 GB ist für alle diejenigen empfehlenswert, die grundsätzlich keine Programme löschen, häufig
Daten aus dem Internet laden, umfangreiche Datenbanken, Bild- oder Musikarchive verwalten.
Mit solchen Speicherkapazitäten bekommt man nicht so schnell Platzprobleme.
Das Nonplusultra an Speicherkapazität erreicht z. Z. eine Festplatte der Firma Seagate mit satten 50 GB.
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Kapazität
Mit schöner Regelmäßigkeit schrauben die Hersteller die Kapazitätswerte ihrer Festplatten in die Höhe. Wie viel Speicherkapazität man benötigt, hängt davon ab, wofür man den PC einsetzt. Arbeitet man hauptsächlich mit Office-Anwendungen, reicht eine Festplatte mit 4 GB Speicher locker aus. Empfehlenswert ist jedoch ein Modell mit 8 bis 10 GB, denn bei dieser Kapazität liegt der Preis pro MB bei 3 Pfennig gegenüber 5 Pfennig für die kleineren Platten.Eine Platte mit einer Speicherkapazität ab 10 GB ist für alle diejenigen empfehlenswert, die grundsätzlich keine Programme löschen, häufig Daten aus dem Internet laden, umfangreiche Datenbanken, Bild- oder Musikarchive verwalten. Mit solchen Speicherkapazitäten bekommt man nicht so schnell Platzprobleme.Das Nonplusultra an Speicherkapazität erreicht z. Z. eine Festplatte der Firma Seagate mit satten 50 GB.
- Tansferrate
Die Transferrate beziffert die Geschwindigkeit, mit der die Festplatte Daten liefert. Die Hersteller werben gerne mit der maximalen Schnittstellengeschwindigkeit - einem theoretischen Maximalwert, der in der Praxis selten erreicht wird. Einen vernünftigen Anhaltspunkt, wie schnell das Laufwerk wirklich ist, gibt nur die mittlere Datenrate. Sie besagt, wie viele Megabytes pro Sekunde die Platte bei Lese- und Schreibvorgängen auf zufällig ausgewählte Sektoren im Durchschnitt überträgt. Man sollte ein Laufwerk wählen, das eine mittlere Datenrate von mindestens 7 MB/s schafft. Damit hat man für fast alle Einsatzzwecke ausreichende Leistungsreserven, und riskiert etwa beim CD-Brennen keinen Buffer Underrun, der den Rohling ruiniert. Auch Videos lassen sich ruckelfrei genießen.
- Zugriffszeit
Die Zugriffszeit gibt die Zeitspanne an, die eine Festplatte braucht, um eine Datei in einem bestimmten Sektor auf der Plattenoberfläche zu finden und auszulesen. Die Hersteller weisen in den Datenblättern eine ganze Litanei von unterschiedlichen Zugriffszeiten aus. Am aussagekräftigsten ist die Random Access Time, auch mittlere Zugriffszeit genannt. Sie beziffert den Mittelwert der Zeitintervalle, die ein Schreib-/Lesekopf für mehrere zufällig ausgewählte Spurwechsel braucht. Eine mittlere Zugriffszeit von 15 Millisekunden ist bei einer preiswerten Festplatte ein guter Wert. Sehr schnelle Platten erreichen Zugriffszeiten unter 10 Millisekunden.Kaum Rückschlüsse auf das Tempo im Alltagseinsatz läßt dagegen die Latency Time zu. Damit ist die Zeitspanne gemeint, die nötig ist, bis der gewünschte Sektor unter dem Schreib-/Lesekopf eintrifft. Auch die Track-to-Track Time - die Zeit, die ein Schreib- /Lesekopf benötigt, um von einer Spur zur nächsten zu wechseln - ist für den Praxisbetrieb wenig aussagekräftig.
- Umdrehungsrate
Aktuelle Festplatten drehen zwischen 52000- und 12.000mal pro Minute. Je schneller die Festplatte rotiert, um so flotter lesen die Köpfe die Daten von der Oberfläche, und desto höher ist die Datentransferrate. Mit der Umdrehungsrate nimmt allerdings auch die Geräuschentwicklung zu. Ideal für einen Einzelarbeitsplatz sind Modelle mit bis zu 7.2000 UPM.
- Schnittstelle
Als Schnittstellen bezeichnet man die Art und Weise der Verbindung zwischen Festplatte und Grundplatine. Man unterscheidet SCSI und EIDE Schnittstellen.SCSI-Geräte sind einfach zu installieren, entlasten die CPU und bestechen durch gute Kompatibilität sowie hohe Datenraten. Außerdem kann man über so eine Schnittstelle weitere Laufwerke (z. B. Brenner) und andere Peripheriegeräte betreiben. Allerdings sind diese Platten bis zu 300 % teurer als herkömmliche EIDE-Platten. Der Einsatz einer SCSI-Platte lohnt sich dann, wenn man viele Geräte an eine SCSI-Schnittstelle anzuschließen hat, professionelle, aufwendige Multimedia Produktionen (z. B. Videobearbeitung) bearbeitet oder den PC als Serverechner in einem Netzwerk benutzt.In puncto Schnelligkeit haben aktuelle EIDE-Festplatten mächtig aufgeholt. Sie bewältigen Datenraten, die für alle Standardanwendungen schnell genug sind, vorausgesetzt, man hat sie optimal mittels Busmastertreiber konfiguriert. Ein solcher Treiber ermöglicht der Festplatte, unter Umgehung der CPU direkt in den Arbeitsspeicher zu schreiben. Dazu muß die Platte allerdings DMA (Direct Memory Access) beherrschen.
- Informationen und Hinweise
Informationen zu den verschiedenen Modellen und zur optimalen Konfiguration der Festplatten findet man auf den Internetseite der Hersteller bzw. auf den Seiten der Händler, die Festplatten verkaufen.
Liste der wichtigsten Hersteller von Festplatten:
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